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Die Hinreise 07/20/2008

Posted by Benji in Allgemein.
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Am Freitagmorgen stand ich um 5 Uhr auf. Wirklich viel zu tun gabs eigentlich nicht mehr trotzdem, bin ich in die Küche geschlurft, hab den kleinen Ofen angemacht, wieder zurück und meine Tasche gepackt, nochmal kontrolliert, ob ich alles verstaut habe, was ich am Tag zuvor noch in ner Checkliste aufgeschrieben habe. Es schien alles da, so ging ich erneut in die Küche und hab nun die zwei Brötchen der Wärme ausgesetzt für 9 Minuten.  Ich hab meinen Computer angemacht und hab im Forum vorbei gesehen. Meine Mails hab ich auch an dem Tag einfach ignoriert, irgendwie scheint das gerade ein Tick von mir zu sein. Normalerweise kann ich meinen Posteingang nicht schnell genug wieder abrufen, aber euch dürfte bereits bekannt sein, dass ich eben immer etwas anders bin, scheint, als ob sich das nicht ändert. So werd ich selber mir zumindest auch nicht langweilig. 😉

Dann fand die Brötchenbergung statt und ich hab sie kurz darauf dann auch belegt. Wie ich jetzt weiss hätte ich mir das eigentlich schenken können, denn auf der irgendwo 5-6 Stunden dauernden Reise hatte ich absolut keinen Hunger.
5-6 Stunden scheinen mir meist schon ne lange Zeit, bei der Hinfahr jedoch hab ich das kaum gemerkt, es erschien mir gar nicht so lang.
Seit Fahrbeginn bei mir am Bahnhof bis nach Schaffhausen hat sich das Wetter alle 5 Minuten umentschieden. Mal schien die Sonne, dann hats wieder geregnet, aber… und jetzt kommt das grosse aber…  es scheint, als ob deutsche Züge unsere Schweizerischen bei weitem überragen – und ich meine jetzt nicht die Toiletten die wirklich um einiges komfortabler und sauberer sind – nein… ich meine damit, dass noch kein schweizer Zug in dem ich sass es schaffte, dass es draussen wunderbares Wetter war, blauer Himmel, wirklich keine Wolke… und im Zug hats geregnet…
Im ersten Moment, als ich den ersten und dann den zweiten Tropfen auf meinem Kopf spürte hab ich meinen geistigen Zustand wirklich angezweifelt…
Wirklich Andy, wie soll es denn in einem Zug regnen, wenns draussen nicht mal regnet? Bist du nicht mehr ganz gebacken, vielleicht solltest du dich beim nächsten Mal zu den Brötchen in die Wärme begeben…
Als dann auch meine Sitznachbarin hoch an die Decke sah haben wir festgestellt, dass es nicht an meinem Geistigen Zustand lag sondern es wirklich tropfte. Man hätte jetzt aufstehen können und den Platz wechseln, was die zwei Damen auch taten. Ich selbst bin zwar auch aufgestanden, aber nur, um eine Zeitung die da rumlag oben auf die Ablage zu legen, wo normalerweise Gepäckverstaut wird… sollte es doch meinetwegen regnen, aber dann eben auf die Zeitung, und somit war das Problem auch schon gar keines mehr..
Ich hatte jetzt also ein Viererabteil ganz für mich und hab das genossen, doch wie es so ist, hielt das natürlich nicht lange an, eine ganze Schulklasse hat den Wagen geentert mit lautem Gekreische mit Sprüchen wie „boah bist du uncool“ oder „spielen wir Yugiohkarten“ und wo setzen die sich hin? Genau quetschen mich ein. Mein erster Gedanke war aufstehn und raus, leider hab ich einmal zu viel gezögert und sass dann fest. Mehr als 10 Minuten hab ich dass dann aber auch nicht ausgehalten und zum glück stand da auch gleich einer auf – und schwups Andy hat das weite gesucht… hab mich dann in ner ruhigeren Ecke niedergelassen und eigentlich war das auch schon alles das es über die Hinreise gross zu schreiben gibt

Kommentare»

1. Astrid - 07/20/2008

Meine ganze Familie hat sich königlich amüsiert, über den Regen im Zugabteil und wie du das gemeistert hast 🙂 Köstlich!

2. totimming - 07/20/2008

Jaja – Die deutsche Bahn ist immer für ne Überraschung gut – vielleicht sollte ich in Zukunft immer ne Zeitung mit mir rumtragen, oder gleich einen Schirm… 😉


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