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Erkenntnisse 01/27/2009

Posted by Benji in Allgemein.
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Genau heute vor einer Woche, war ich dabei die letzten Sachen in meine Tasche zu packen, hab mich in den Zug gesetzt und bin losgefahren. Am Mittwoch Morgen um 7 uhr war ich in Göttingen am Bahnhof und quetschte mich durch die Menschen hindurch und suchte Marion.

Es gab so einige Erkenntnisse an diesem Tag – so stellte ich fest, dass man in Göttingen am Bahnhof ganz bestimmt keine Fritten essen sollte:
-dass die Spielzeugautos eben doch was für sich haben,
-dass man sich fast so blöd benehmen kann wie man will und trotzdem nicht aus dem Burgerking geschmiessen wird,
-dass marion wirklich existiert
-dass katrin wirklich existiert
-dass der soldat wirklich existiert
-dass pürierte gurken ihren ganz eigenen charme haben
-dass es selbst bei den Enten so arme Kreaturen gibt die irgendwie als hetero leben
-dass alte frauen eben wirklich nicht freundlich sein müssen
-dass ich absolut NICHT für Minigolf geschaffen bin
-dass es Menschen gibt, die selbst mit deformierten Notfallgolfbällen das Loch treffen
-dass man in Göttingen in einer gewissen Halle, wirklich keine Konzerte anhören sollte
-dass Peter nicht nur in einem gewissen Video heiss aussieht 😉
-dass die Suche weiter geht
-dass der Chinese in Bad Sooden immer schlechter wird und die Bedienung immer unfreundlicher
-dass Glühlampen einem neue Freunde beschaffen können
-dass man UNO bis zum vergammeln spielen kann
-dass Astrids Fledermäuse mitlerweile richtig zutraulich sind

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Mein Leben und ich 01/13/2009

Posted by Benji in Allgemein.
2 comments

Eine Weile hab ich nun nichts mehr geschrieben, aus dem einfachen Grund, dass ich selbst nicht weiss, was ich will, es ist einfach stark zu wirken, zu behaupten, dass ich meinen Weg schon gehe, im Gegensatz zu anderen Selbstbewusstsein habe und auf die Menschen um mich herum pfeiffe. Es ist einfach zu sagen, ich gehe meinen Weg – einfach zu sagen, dass ich nicht bin wie ich sein möchte, wie ich mich fühle, es ist einfach zu sagen, dass ich deshalb niemanden suche zur Zeit… es ist einfach sich Freunde zu suchen, die weit weg sind, bis man dann irgendwann merkt, dass es eine Illusion ist, dass es immer so bleiben wird, und nicht anders wird…

Ich sitze auf meiner Matratze, ein Bett dazu gibts nicht mehr, wenn ich nach hinten sehe, dann sehe ich einen hellen Streifen, das Licht welches von draussen durch die nicht geschlossene Tür dringt – aus dem einfachen Grund, dass mein Internetkabel nicht unter der Tür durch passt, und ich so meine Tür nicht schliessen kann, wann immer ich Internet habe… wenn ich nach rechts sehe grinst mir mein Segel entgegen, dass ich selber gebastelt habe, damit ich was aufhängen kann… es ist leer… ich hab noch immer nichts aufgehängt, obwohl ich die möglichkeit dazu gehabt hätte, sie jetzt hätte… aber es bleibt leer… wenn ich nach vorne sehe, dann sehe ich keinen halben Meter vor mir ein DVD Gestell, oder besser irgendwas das ich so umfunktioniert habe… mitten im Zimmer, weil ich es noch immer an keinen bestimmmten Platz gestellt habe… links von mir, sehe ich zwei Klappkisten, die 2/6 meines Schrankes darstellen. Auf dem Schreibtisch der hinter diesem DVD Gestell steht, liegt mein Handy – es ist einfach zu sagen, dass es mir egal ist, dass mich nie jemand anruft, es ist einfach zu sagen, dass ich sogar froh bin, wenn nicht immer jemand was von mir will.

Es ist einfach zu sagen, dass noch immer drei Männer hinter mir her sind und sagen, dass sie mich lieben, es ist einfach zu sagen, dass sie mich nerven…

Genauso einfach wie es ist das alles zu sagen, so einfach ist es auch, diese Seifenblase zum platzen zu bringen…

Ich möchte nicht auf andere angewiesen sein, es ist einfach zu sagen, ich geh meinen eigenen Weg, aber wenn ich ehrlich bin, gibt es noch immer zu viele Menschen, deren Meinungen und Leben meins beeinflussen, deren Worte mir weh tun können, genauso wie mich motivieren… es gibt zu viele Menschen, deren Handlungen mich enttäuschen können.

Mein Leben besteht aus Langeweile, und Fassaden… es werden Fassaden bleiben, aber ob man die wohl einfärben kann? Selbst wenn, erscheint es mir sinnlos, genauso sinnlos wie es mir erscheint mehr als 3 Jahre zu warten..

Ich möchte etwas anderes, ich will was ändern, nur was kann ich denn ändern?
Ich könnte alles aus meine Zimmer wegschmeissen, alles was mir gehört auf den Müll werfen… alles bis auf meinen Arbeits-laptop und alles bis auf mein Bett… und dann? Gehts mir besser? Soll ich meine Wände erst gelb und dann grün anmalen?

ich will mehr vom Leben – nein – ich möchte MEIN Leben..

nur was fange ich damit an?